^C^: r^j^-^s^^%. <:L^.>^" :->v.\,i ^i^ ^.C5^ I. NOVITATES ZOOLOCxICAE. Vol. I., 1894. : \B9A NOVITATES ZOOLOGICAE H Journal of ZooloQ^ m CONNECTION WITH THE TniNU MUSEUM. EDITED BY The Hon. WALTER EOTHSCHILD, ERNST HARTERT, and Dr. K. JORDAN. Issued at the Zoological Museum, Triko. FEINTED BT HAZELL. WATSON, .fc VINEY. Ld., LONDON AND AYLESBURY 1894. CONTENTS OF VOLUME I. GENERAL SUBJECTS. PAGE 1. Note of the Editors 1 2. Introduction to "Glimpses of the Zoology of tlie Natuna Islands." Waltru EOTHSCHILD 467 3. Index 69.3 MAMMALIA. 1. Ueber die Malagassischen Lemuriden-Gattnngen Microcehus, OjmhmiiT, und Chirogak (Plates I., II.). C. I. Forsyth Major 2 2. Lepus nicironndialis sp. nov. Ebnst Hartekt ....... 40 3. List of the ¥irst Collection of Mammals from the Natuna Islangldae. Wai.teh Uothschild 12. New Species and Genera of Indian Oeunietriilae. W, W.\rkex . 1.3. On some New Local Races of J\ipi/lu nillenltuoii Feld. and I'apilio liipjionmts Walter Rothschild ......... 14. On a New Genus and Species of Butterlly. Walter Rothsuhild 111.) Fel. 5-13 571 585 (i61 (i7S (JSj 087 NOVITATES ZOOLOGICAE. Vol. I. JANUARY, 1894. No. 1. NOTE OF THE EDITOES. IT may interest our readers to know some of the leading principles of the chief contributors to " Novitates Zoologicae," which are laid down in the following short notes. Most of these points of view and theories have so often been disenssed, or are of such eminent practical nsefulness, or else are merely postulates of logical reflection, that we think it unnecessary to dilate upon them. 1. The basis of truly scientific, systematic work is the knowledge of the species and their geographical distribution. 2. Therefore we ought to distinguish between the different forms, even if their differences are very " slight " — provided they are constant. 3. If very closely allied forms are connected by intermediate specimens (as is often the case in the countries where their areas meet or overlap) it is practically not advisable to 'admit them as distinct species, but they ought to be degraded to the rank of subspecies. 4. Islaud-forms, however slight may be their differences, will in most cases be more readily recognised as worthy of specific rank than similarly closely allied forms with a mainland distribiUion. 5. The initials of generic terms are written in Capitals, the specific names with small initials. 6. The author's name is put in lirackets if it was originally connected with any other generic term than at present. 7. The term " variety," especially among entomologists, has been indiscriminately used to denote an individual variation within a species as well as climatic or geographical races. We therefore, to avoid all possible errors, have determined to discard the term " variety " altogether. To denote individual variations we shall, in this periodical, employ the word aberration, and for geographical forms, which cannot rank as full species, the term subspecies. EDITORS. 1 /4 (2) tJBER DIE MALAGASSISCHEN LEMURIDEN-GATTUNGEN MICROCEBUS, OPOLEMUR, UND CHIROGALE. Von C. I. FORSYTH MAJOR. I) EI oiiiem Besnche des zooloo^isohcn Mnseums in Tring crrcgten einige y Zwer"-niakis ans Madagascar lueiue Anfmerksamkcit, und es wnrdcn mir diesellien von Herrn Baron Walter von Kothschild bereitwilligst ziir Uuter- snchiino- nnd znr Vergleichnng mit dem Material des Britischen Mnsenras iibcrlnsseii, wobei sicli iieransstellte, dass die Exemplare von Tring sich anf zwei Arteu vertheilen. deren eine im Britischcn Mnseum uiclit vertreteu ist, walirend die zweite einer vielfach verkannten Art zngeliort. la der Folge erschien es wiinschenswertli, die Untersuclinng auc.h auf die iibrigen Glieder der kleinen Grnppe von Lemnriden aus- zndehnen, welche nenerdings gewohnlich iu eiuer eiuzigen Gattnng, Chirogaleus, nntersiebracht werden. Diese Untersuclinng mnsste im Britischen Mnseum gesehehen, nnd ich bin I'lir freimdliches Entgegenkommen den Herreu Dr. (iunther iind Oldfield Thomas zn Dank verpflichtet. Ich gebe zunachst eineu geschichtlichen tjberbliek tiber die hierher gel)5rigen Formen. Im Jahre 1812 stellte Et. Geoffrey Saint-Hilaire (.\x.) naeh Zeichnnngeu des Reisendeu ("ommersou die Gattnng Cheirogakus anf, mit den provisorisohen Arten Ch. major, Ch. mediuis nnd Cli. minor, nnd dem ausdriicklichen Bemerken, dass " in Anbetracht der sparlichen Augaben tiber die Thiere Commersou's auf immer grosse Ungewissheit iiber dieselben herrschen werde." Die Veroffentliehung der Zeichnnngen geschah lediglich zum Zwecke, die Aufmerksamkeit der Weisenden anf diese Thiere zu lenken. Es ist darnm anch vergebliche Miihe, diese mit seithcr bekaunt gewordenen Lemuriden-Arten identificieren zu wollen, nnd es wird sicli aus diesem Gruude empfehleu, eudlich eiumal dem Beisjiiele zn tblgen, das Et. Geoffroy selbst sjjater dnrch Aufgebeu der drei Arten gegeben hat. Et. Geoffroy beschreibt 1828 (xxii.) die erste greifbare Species von Chirogaleus, Ch. milii, nach einem Exemplar, welches bereits 1821 in der von ihm und Fr. Cuvier herausgegebenen crsten Auflage der Histoire Naturelle des Mammijlres (xxi.) als " Maki uain " aufgefiihrt und nbgebildet worden war. In der gleichen Abhaudlung von 1828 wird ftir einen Zwergmaki, unter Fallenlassen von dessen iilteren Bezeichnungen, Lemur pusillus (xvii.. xviii.) und Galago madagascariensis (xix.), die Gattung Microeehus anfgestellt (" Microcfebe roux "), ileren Unterschiede von Lemur nnd Chirogaleus angegebeu, und die Ver- muthung ansgesprochen, ansser der erwiilniten existiere uoch eine zweite Art der nenen Gattung. Eine sorgfiiltige Beschreibnng einer angeblich von Ch. milii verschiedenen Art giebt 18:53 A. iSmith (Ixi.) unter dem Namen Ch. typicus ; dieselbe stiitzt sich auf ein von Verreaux erhalteues Individnum, welches im Brit. Mnseum aufl)ewahrt wird. 1840 fvihrt Wagner (Ixii.) je eine Art von Chirogaleus und von Microcebus auf : Ch. milii Geoffr. und " M. murinus Penn." * welcbe letztere weiterhin t J/- rufus genannt wird. • p. 278. t P- 291, Anm. 15. (3) Von J. E. Gray wird 1842 ein Cheirogaleus smithii aufgestellt (xxxiii.), der, wie wir sehen werden, wahrscheinlich identisch ist mit Geoffrey's " Microcebe roux." Derselbe Autor ftihrt gleichzeitig einen zweiten Zwergmaki vou Madagascar als Galaf/o minor eiu. Beide Thiere fignrieren im folgendcu Jahre uuter deu gloicheii Namen iin Catalog des Bi-it. Museums (xxxiv.), uud als zweite Art von Cheii-oyaleus : Ch. ti/picus Smith. 1850 charakterisirt Is. Geoffroy Saint-Hilaire (xxiii.) eine neue Art, Chirogaleus furci/'e r, deren iSchiidel bereits 1841 von Ulainville (ii.) als Lemur fur cifer ohne Beschreibung abgebildet wordeu. Eiu Jahi- siJiiter wird Chirogaleui^, mit don beiden Arten Ch. milii nud C/i. furci/er, von Is. Geoffroy Saint-Hilaire (xxiv.) in die Tribu Lemurina, neben die Gattuugeu Lemur, Hapalemur und LepUo.mur versetzt, uud weit davon getrennt die Gattuug Mkrocehus (eiuzige Art " M. ru/us, Scbinz." der " Microcebe ronx " Et. Geoffroy's) neben Gulago, in die Tribu OaUujina. Peters stellt 1852 (liii.) die neue Art Microcehm myoxiiiua auf, und recbtfertigt dieselbe durch eingehende Vergleichung ibrer iiussern nnd craniellen Merkmale mit deuen von " .1/. pusillus " (= M. inithi). Gervais giebt 1854 (xxv.) drei Arten Cheirogaleus : Ch. milii E. Geoffr., Ch. furci/er Blainv. n. Is. Geoffr., und Ch. murinus " ou le Little Macauco de Brown {Lemur murinus de Pennant)," Lemur pusillus Geoffr., Typns der Gattung Micro- cebus. Es wird vermuthet, Cheirogaleus smithii Gray, sei gleichfalls synonym mit " Ch. murinus^ wud Ch. ty picas Smith = Ch. milii Geoffr. 1855 beschreibt Wagner (Ixiii.) die folgeuden Arten von Chirogaleus, mit dem er Hapalemur vereinigt : Ck. cinereus Ge(jffr. ( - Hapalemur griseus Is. Geoffr.), Ch. olivaceus Is. Geoffr. ; us, .^f. minor. Schlegel mul Pollen beschreiben ISfiS (Ivi.) '' Cheirogaleiis furcifer" nnd " Microcebus coqiiereli,'" mit BeifUgnng von Abbildmigen der Thiere nnd ihver Scbadel. In den Jahren 1868 — 1870 werden die folgenden neneu Arteu Chirogaleus von Graudidier knrz cbarakterisiert : Ch. samati (xxx.) ; Ch. gliroides (xxxi.) ; Ck. adipicaudatus (xxxi.) ; Ch. crosslegi (xxxii.). In seinem Catalog des Britisehen Museums (xxxvi.) giebt J. E. Gray, 1870, als Arten von Cheirognlem : Ch. milii, Ch. ti/picus nnd Ch. .vnithii ; nnd als im Britisehen Museum vorhaudene Arten von Lepilemur : L. murinus uud L. j'urcifer. Im Appendix des ('ataloges werden vier none Gattnngen aufgestellt : Microcebus {Cheiroguleus) coquereli der Autoreu mrd Mirza geuannt, Microcebus (Cheirog.) furcifer Anct. : Pkaner, fiir "Lepiletmir murinus " wird der Gennsname Murtlemur vorgeschlageu, nnd fiir Ch. sniithii : Azema. Im folgenden Jahre (1871) stellt A. Milne Edwards (xlv.) die Gattungeu "Chirogale et Microcebe" neben Galago in die Uuterfamilie der "Galagincs" welche als Section der " Macrotarses " der, nach Ausscheidung von Chiromys nnd Galea pithecus, alle iibrigen Lemnriden umfasseudeu Section " Brachytarses " gegcniibergestellt wird. Des Weitern wird betont, Microcebus (Typus : M. rufus) stehe den Chirowdcri so uahe, dass es von denselbeu uicht generisch zu trennen sei. 1872 wird vou J. E. Gray (xxxvii.) eine feruere ueue Gattung, Opolemur, aufgestellt, mit der Species Op. milii. die auf Taf. LXX. nnd Seite 854 (Sehiidel) abgebildet ist. In der gleichen Abhandlung werden angeblicbe ludividuen von Cheirogali'iis typicus abgebildet (Taf. LXXI. nnd tig. 2, fig. '.i ;uif Seite s.^.i, s.5fi, Schii.(s, mit deu Arteu C/t. milii Et. Geoffr., Ch. samati Grand. = Opolemwr milii Gray (Proc. Zool. Soc, 1872, p. 8o4, PI. TO), Ch. pusillus (Geoffr.), Ch. myoxinus (Peters), Ch. trichotis Giinth. Flower und Lydekker folgeu, 1891 (xvi.), den neuern franzdsischeu Zoologeu, sowie Mivart, indem sie alle hier in Betracht kommenden Formen in einer Gattung Chirogaleus (Uuterfam. (ialayinae) vereinigen ; und A. Milne Edwards, indem sie die Zwergmakis "CA. pimllus, riifus, smithii, etc.," als iSynonyme ein und derselben Art betrachten. Die Gattung "Clieirogaleus'''' im weitei-n Sinn, d. h. die verschiedenen Formen von Microcebus mit umfasscnd, wird vou Blivart (xlix., p. .501) wie t'olgt charak- terisiert : " Schwanz langer als Korper. Obere Incisiven ungleich, das vordere Paar grosser ; dritter oberer Praemolar viel kleiner als der erste Molar und mit nur einem Aussenhocker ; erster oberer Praemolar in vertical er Ausdehnung so stark oder starker als der zweite ; Hinterinnenhocker oberer Molareu sehr klein oder fehlend ; Gaumen hiuter deu letzten Molareu ansehnlich verlangert ; Prae- maxUlae stark ausgebildet, mit den Nasalia in ^ ihrer (der Nasalia) Lange verbunden. Interparietale vorbanden : Mastoidregiou des Perioticum uickt ange- schwollen. ' Dorsal- und sieben Lumbalwirbel.' Ein Intermedium carpi ; Lange des Calcaneus mehr als ^ der Liinge der Tibia betrageud ; Naviculare uicht doppelt so lang als Cnboideum, manchmal kaum langer als letzteres. Gallenblase mit ihrer Basis nach rttckwarts gerichtet." Diese Augaben unterliegen eiuigen Modiiicatiouen. Was zuuachst die verticale Ausdehnung des obern " ersten " also vordersten Praemolaren (p 3) aulangt, so bleibt derselbe bei einer Form, Microcebus smithi, in seinen Dimensionen und namentlich anch in verticaler Ausdehnung stets hiuter p 2 zuriick ; Maximum der verticaleu Ausdehnung bei Microc. furci/er und " Chirogaleus trichotis." Die Mastoidregiou des Perioticum ist in einem Falle ("(7/i. trichotis") stark ange- schwolleu, obwol etwas wcuiger als bei Oalayo ; m geringerm Maasse ist dies der Fall bei Opolemur thomasi und 0. samati, und noch weniger bei den verschiedenen unter Microcebus zusammeugefassteu Arten ; wahrend bei Chirogale die Mastoid- regiou flach oder sogar etwas coucav erscheint. Veranlassung, die Treunung dieser Lemuridengruppe in verschiedeue Gattungeu aufrecht zu erhalten, ward fiir mich iu erster Linie der auffallende Unterschied in der Form der Molaren, welche bei Chirogale {sensu strenuo) angenscheinlich riick- gebildet sind : die spitzen Hocker von Microcebus sind zu uiedrigen stimipfen Hligelu, bis zum theilweiseu Verschwindeu derselben reduciert, derart, dass an den untern Molaren, schou im unangekauten Zustaud, nur zwei stumpfe AussenhOcker sich nndeutlich abheben ; die Umrisse des Zahnes sind mehr oder weniger dreieckig, mit nach vorn gerichteter Spitze ; beiuahe die gesammte Zahnkrone der untereu Molaren ist von einer napfformigen Vertiefuug eiugeuommen, deren Hiinder der Contour des Zahnes parallel verlaui'eu, also ebeufalls mit vorderer tSpit/.e versehen sind. Die obern Molaren sind im Gegensatz zu Microcebus einftich trituberculiir, d. h. der Basalrand ist an der Hinteriuueuecke nicht wie bei letzterem Genus zu einem mehr oder weniger stark ausgebildeten Innenhocker angeschwollen. Diese (.6) Ruckbildnng ist, tihnlich wic bei CIdromys* oder bei Xerus insiynis nnd Xeriis Jio.fi'ijt offeubar hervorjrenit'eii diirch eiue MoJificatiou der Nahruug ; in der That wird anch von Chirogale angegeben (Is.), seine Nahrung bestebe in Friichtcn und Honig, wahrend die verschiedeneu Arten von Microcebus nicht uur frngivor, sondern gleichzeitig audi insectivor und carnivor sind. Nun halten allerdings die zwei Arten, fiir welche ich den Gray'scheu Gatruugs- namen Opolemiir adoptiert babe, gerade in der Bescbafl'euLeit tier Molareii nnd ansserdem in einigen anderu Charakteren die Mitte zwischeu Microcebus und C/iirogalr ; der Scbiidel von Opolemiir ist indessen so eigenthiimlich, dass ich die beiden Fornieu (Ojiolemur samati und Opol. t/tomasi) weder mit Mirrocrhus noeb mit Chirogale zu vereinigen vermag. Es kounte eingeweudet werden, die unterscheidenden Merkmale der drei Grnppen seien uicht hinreicheud, nm die Trennung in drei Genera zn rechtfertigen, wahrend die bctreffeuden Abweicbuugen durch Aufstellnng von Untergattungen geniigenden Ausdrnck tauden. Dadurch wiirden aber die gegenseitigcn Bezicbungen der verschiedenen in Frage konimendeu Fonnen nur uniibersichtlicher ; nnd Ubersichtlichkeit ist doch Hanptzweck der Namengebung.J Gattungsnamen werden anch dann noch beibebalten werden miissen, wenn dereinst alle Zwiscbenglieder nuserer heutigen Gattnngen bekauut sein werden. Es ist eine gauz allgemeiue, man mOchte sagen uuwillkurliche Tendenz, den Scbiidel- und Gebissmerkmalen kleiner Sangetbiere weniger Gewicht beizulegeu, als denen grosserer ; nun ist es aber nicht gerechti'ertigt, Charaktere nur darum zn unterscliiitzen oder ganzlich ausser Acht zu laasen, weil, wegen der geringen Dimensioncn der betreifenden Species, zu ibrer genauern Constatierung die Loupe erforderlicb ist. Die dreit'acbe Vergrosseruug der Molaren, wie unsere Tafel II. sie darstellt, ist gerade geniigend, die eigenthiimlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Formen dentlich vor Angen zu i'uhren. W^iire die angegebene Vergriisserung ihre uatiirliche Grosse, oder biitteu die Ziihue gar die Diinen- sionen von denen des Tapirs z. B., so wurde nic ein Zweifel an der generiscben Verscbicdenheit antgekommen sein. Ahnlicbe Bemerkungen gelten fiir die Schadelmerkmale. Ebe ich zur Bcsprechung der einzelnen' Arten ubergelie, wird es zweckmiissig sein, die uuterscbeideudeu Gebiss- und Schadelmerkmale der drei Gattungen Microcebus, Opolemur, Chirogale in iibersichtlicber Form vorzut'iihren. MlCEOCEBUS. OpOLEMUK. t'UIBOGAl,E. Hiicker tier ^lolaren scharf und spitz bervonrctcnd. An der Hin Beschaffcnheit der Molaren die Mittc haltend zwischen denen von Molaren mit nicdrigen, stunipfcn Hockern versehen, die imVergleich zu denen von Microtrhttg atich an i Zahl reduciert sind. Alle drei zu einem kleinen Hocker von | ! obern Molaren tvituberculiir. tcrinnenccke der beiden vordern ' Mierocthun und Chirogale. * W. Lechc, " Studien iiber die Entmcklung des Zahnsystems bei den Saugethieren " {MorpM. Jahrhuch, xix., 1S92, pp. 543, 544). t Forsyth Major, " On some Miocene Sciuirrels, with Remarks on the Dentition and Classification of the Sciurinac." (Proo. Zmd. Hoc. Luiuloit, 18H.3, pp. 1X5, Isc.) J Das neuerliehe Bestreben, theilweise zu Linne'schen Gattungen zuriickzukehren, z. B. in der Ausdehnung, wcIche der (jattung Bi>8 gegeben \%ird, kann ich nur als " retrogressive Evolution '* anseben, die in dem angefiihrten Kalle um so Iwdauerlichcr ist, weil sie von hervorragenden Zoologen ausgeht, nnd uMter Anderm ein voUiges Ignorieren von Kiitimeyer's classischen Arbeiten bekundet. ( 7.) MiCKOCEBUS. wechselnder Starke ausgebildet, der bei Chirogale immer fehlt. Bisweileu [unversehrte obere Mo- laren von M. minor und .)/. my- (ij-ittH.-jJeinschwacberlnnenhocker aucb wciter vom vom Basalrand abgehend. Mol.3sup.tritubercular. Oberes Scbadelprofil gewblbt. Breite der Frontalia hinter den Orbitae das Vier- bis Funffache ihrer geringsten Breite zwischen den Orbitae betragend. OfEnungen im knochernen Gau- men relativ gross (bei M. .•oiiitJii viel kleiner). Hintere Foramina palatina gi'oss. Aitsscre uud inuere Fliigelfort- satze nach binten stark auseinan- dertreteud ; die innern conver- gieren. die aussem divergieren nach hinten (am wenigsten bei M. coquereli, am stiirksten bei M. minor und M, mijo.rimi^'). Bullae osseae langgestreckt ; cine ihre hintern Enden verbiu- dende Linie trifft den Vorden-and des Foramen magnum, oder iiber- schreitet denselben nach hinten (bei den kleinern Arten). Mastoidregion des Perioticum und 'angrenzender Theil des Squa- mosum schwach convex durch blasige Auftreibung. Processus paroccipitalis sehr schwach ausgebildet. Opolemur. Schadel niedrig und flach. Breite der Frontalia hinter den Orbitae weniger als das Doppelte ihrer geringsten Breite zwischen den OrVjitae betragend. Offnungen im knochernen Gau- men winzig klein. Hiutere Foramina paiatiua klein. FlUgelfortsatze uugefahr wie bei Chirngale sich verhalteud ; die aussern etwas starker nach aus- warts geneigt als bei Ch. Form undAusdehnungder Bullae osseae intermediar zwischen Chiro- gale und Mirrocfhiis. Mastoidregion des Perioticum und angrenzender Theil des Squa- mosum schwach convex durch geringe blasige Auftreibung. Pi'ocessus paroccipitalis ziemlich deutlich ausgebildet. Chirogalk. Foramen magnum hoher als Foramen magnum hbber als breit. hreit ; der nach voni abschiissigen ' Im Ubrigen verhiih sich die Occi- Richtung des Hinterhaupts ent- ! pitalregion intermediar zwischen sprechend Uberragt der Oberrand der von Mlrrocchm und Chinxjale. des Foramen magnum dessen Un- terrand weit nach hinten (Maxi- mum bei M. sTfiithi). ' Hohe des Coronoidfortsatzes Hohe des Coronoidfortsatzes am TJnterkiefer gleich deijenigen iibertrifft diejenige zwischen Ge- zwischen Gelenk und Angulus lenk und Angulus mandibulae. mandibulae (mit Ausnahme von ! M. furcifer. dessen Coronoidfort- > satz relativ niedrig und an seiner Basis stark in der Langsrichtung ausgedehnt ist). Oberes Scbadelprofil schwach gewolbt. Breite der Frontalia hinter den Orbitae kaum das Doppelte ihrer geiingsten Breite zwischen den Orbitae betragend. Offnungen im knochernen Gau- men klein. Hintere Foramina palatina rela- tiv klein. Aussere und innere FliigeUort- satze nach hinten weuig ausein- andertretend. Bullae osseae ziemlich klein und fast kuglig (Langenausdehnung die Breite wenig iibertreffend). Eine ihre hintern Enden verbin- dende Linie verlauft cor dem Vorderrandedes Foramen magnum. Mastoidregion des Perioticum flach oder leicht concav. Processus paroccipitahs, nameiiu lich bei alten trcifer. Mivart (Proc. Zool. Soc. London, 1864. pp. 621-3, 642. Fig., p. 621). 1867. Clieirogalens furcifer. Grandidicr (Rer. Mag. de Zool. six., 1867. pp. 64-8). 1867. Chirogalus furcifer. Grandidier {Rer. Mag. de Zool. xix., 1867, p. 316). 1867. Cheirogaleus furcifer. Mivart {Prnc. Zonl. Soc. Lmuhm, 1867, pp. 960, 975. Figs. 1-4, pp. 963-5,' [Schadel] : fig. 6, p. 973 [Tar.sus]). 1868. CImrogaleus furcifer. Schlegel und Pollen (Rrcli. xnr la Fauiv de Madagascar el de ses /)f/)cnrfaHCfs.— 2"Partie, ■'MammiferesetOiseaHX,"'Leyde,1868,pp.810. PI. V., PI. VII., figs. 1a — In). 1870. Lepilemur furcifer. J. E. Gray [Cat. of Monkeys, Lemurs, etc., in the Coll. of the Brit. .]fus., London, 1870, p. 88. Fig. 15, p. 89, cep. nach Mivart). 1870. Phaner furcifer. J. E. Gray [Ibid., Appendix, 1870, pp. 132, 135). 1872. Phaner fircifer. J. E. Gray (Proc. Znol. Sor. London. 1872, p. 855). 1873. Cheirogaleus furcifer. Mivart (Proc. Zool. Soc. Loiulon, 1873, p. 492. Fig. 16, p. 502, [Tarsus]). 1876. Phaner furcifer. Schlegel (Monographic des Singes, Leide, 1876, pp. 319-20). 1891. Chirogalexts fitrcifer. Flower und Lydekker {An Introduction to the Study of Mammals living and extinct, London, 1891, p. 690). Dieser schoue Lomnride ciitferiit sicli iin Schiidel iiiid Gebiss etwas rnelir von den ubrigen Microcebi, stimmt aber deswegen daviu keineswegs, wie Mivart annimmt (xlviii., p. 964 : "agrees altogether"), mit Chirogale milii iiberein. Leider bin ich nicht im Stande, den Schadel dieser Art mit der wUuschenswertheu Vollstiindigkeit zu besprechen, da mir ausser dem schon von Mivart (xlvii., p. 622 und xlviii., p. 963) bentitzten Fragment des Britiscben Mnsenms, No. 1424 a, nur noch ein wenig vollstandigerer zweiter Schadel zii Gebote steht,der im August dieses Jahre8(1893) zu meiueu Gunsten dem Balge No. 65. 3. 4. 1 (Br. Mus.) entuommeii wnrde. Der Schadel von M. furcifer ist iibrigens bereits viermal abgebildct wordeu. Zuerst von Blainville (ii., PI. VII.) in Profilansicht ; sodanu von Mivart (xlvii., p. 621) das erwahnte Fragment, vordere Schadel- und vordere Unterkieferregion nebst Ober- und Uuterkiefergebiss, in doppelt natiirlicher Grosse : diese Figur findet sich theilweise copiert bei Gray anf Seite tiO (Fig. 15) seines Catalogs (xxxvi.). Schlegel und Pollen (Ivi., Tal'. VII., fig. \a — If/) bilden einen Schadel in natiirlicher Grosse von oben und von der Seite ab, sammt dem dazu gehOrigen Ober- nnd Uuterkiefer- gebiss. Endlicli hat Mivart (xlviii., fig. 1 — 4, ]). 963 — 965) von einem Schiidel des Pariser Museums vier vergrosserte Ausichten gegeben : von der Seite, mit Unterkiefer ; von nnten ; von oben ; und von vorne. Zn der von Mivart; (xlviii.) gegebenen Beschreibuiig kaun ich Folgendes hinzn- fiigen. Wie bei Microci'.bi im Allgemeinen ist der Geliirnschiidel starker von voru nach hinten nnd von rechts nach links gewolbt als bei Chirogale und namentlich anch als bei Opolemur. Die Coronalnaht bildet nicht wie bei ersteren einen nach ( 1' ) hinteii gericliteten, melir {M. im/oxinus, minor, coquercli) oder weniofer {M. smithi) spitzen Winkel, sondern sie beschreibt eine nach liinten konvexe Bogenlinie. In der obern Prnfillinie fiillt sofort eine Depression zwisclien den Orliitae ant'; iiacli vorne von dieser Einsenknni;' erbebt sich die obere Sehadrdkonfonr wieder nnd die Nasalia bcsclirciben eine gebogeno Linie, sodass das Ganze cinigormaasscu einev Schafnase alinelt. Entsijrechend der bedentenden Vergrosserung des schrag naeli vorn gericbteten innern Incisivenpaares sind die Praemaxillae nngewOhnlieli stark iuisgebildet nnd erstrecken sich weiter nacb vorn als bei den andorn Arten ; ansser- dem lanfen sie nicbt in eine vordere Spitze ans, sondern sind breit abgestutzt. Hierniit nnd niit der ausserordentlich starken Entwicklung des obern Caninen (der des Inntern Basalhockers entbehrt) nnd vordersten Praemolaren steht im Znsam- menhang, dass sich die Facialpa.rtie wenigor kegelfiirraig nach vorn zuspitzt \\m\ die Zalmreihen weuiger regelmassig nach vorn konvergieren als Tiei den bislier bespro- chenen Arten ; das Maxillarc ist labialwarts vom Caninen nnd vordern Praemolaren angeschwollen. Der mittlere obere Praemolar (p 2) ist mehr schneidend (seitlich komprimiert) als bei den iibrigen vier Arten iind besitzt zwei deutlicher ansgebildete BasalhOckerchen (vorne und hinten), welclie beide noch starker bei dem hintersten Praemolaren (]) 1) entwickelt sind. Letzterer Zahn ist ebenfalls anfiallend schmal, d. h. weniger als z. B. lici di'Ui kleinern M. coquereli in die (.inere an^^gedehiit. Die obern Molaren sind im Verhaltniss zn den Dimensioaen des Thieres klein zn nennen ; mit denen von M. coquereli verglichen etwas liinger, dagegen wcnisrer breit, d. h. weniger in der Qnerrichtnng entwickelt. Wie bei alien iibrigen Microcebnsarten besitzeu m 1 nnd m 2, ansser den beiden tyiiischeu spitzen Anssenhockern nnd dem mit Ictztereu dnrch eine vordere nnd hintere Kante ver- bundenen Innenhocker, noch einen von der Basalkantc der Hinterinnenecke ansgehendeu kleiuen HOcker. Lingnalwiirts vom Innenhocker sowie am Vorder- rande der Molaren ist die Basalkante weniger ansgebildet als sonst bei Microcebus. M 3 entbehrt, wie gewohnlieh, des hintern Innenhuckers ; anch bei diesem Zahn ist die Basalkante (Cingnlnm) schwiicher entwickelt. In Ubereiustimmuug mit der grossen Ansdehnung der Praemaxillae sind die nntern Incisiven und Caninen, sowie die Uuterkiefersymphyse, antlallend lang. Wie schon Schlegel nnd Pollen (Ivi., p. '.)) vom vordersten nntern Praemolaren angeben, den sie iibrigens als Caninen bezeichnen, hat dieser Zahn eine mehr verticale Eichtnng als dies bei den iibrigen Mi'rrorrbi der Fall ist. Ebenso zeigen die beiden hintern Praemolaren von ^f. fwcifer eine regelmiissigere Kegelform als die der ersteren, nnd nameutlich ist anch der Talon von p 1 weniger in die Lange gezogen. Die nntern Molaren sind spitzhockerig wie bei alien Microcehus^xi^.'a, sind demnach dnrchans nicht mit denen von Chirogalf zu vergleichen ; bemerkenswerth ist an ihnen nnr die kraftige Entwicklnng des Cingnlnm an der Vorderanssenseite, derart dass es an dieser Stelle beinalie znr Ansbildnng eines supplementaren Hiickers kommt. M 3 inf. ist im Vergleich mit dem der iibrigen Microci'bi knrz ; an weuig abgekanteu Gebissen ist indessen evident, dass der funfte Hiicker (Talon) keineswegs felilt, nnr ist derselbe kleiner nnd mehr in die Mittellinie geriickt als bei jenen. Der Coronoidfortsatz des Unterkiefers ist, wie bereits welter oben erwiihnt, niedrig und lang. Der an den mir vorliegenden Exemi)laren nnvoUstiindig erhalfeue Angidns mandibnlae ist von Mivart (xlviii., p. 963) beschrieben worden : "the angle of the mandible is dei'idedly jirodnced downwards as well as backwards." ( 18 ) 6. Opolemur samati. 1868. Chirogalug samatii. Grandidier (Rev. Mag. (U Zoo}., xx., 1868, p. 49). 1872. Opolemur iiiilii. J. E. Gray {Pioc. Zoo). Son. London, 1872, pp. So-S^, PI. LXX., fig. 1, p. 854). Pro parte. 1876. Chirogatetis samalii. Schlegel (.Vonographie ties Singea, Leide, 1876, p. .325). Die Species ist von Graiulidier mit folgeiuier Diagriiose nnfgestellt woiilen : "Obscure fusco-grisens ; subtiis fiilvesceiis. CiUida crassa obsolete i-uf'esecnte. Fascia alba a fronte media ad nasi apicem deciirrente. Oculis nigro eircumdatis. Auricnlis paulo longioribus qnam Ghiroffali niilii. — Long, ab aj)ice nasi ad candac basin 111 cent.; caudae, 17 cent. Habitat flninen Tsidsibon in littore oceidentali Madagascar insulae. — Te Chirogale est particulitirement remaninablc par sa tfite, qui raj)pelle celle d'un tout jeune chat, et par la grossenr de la queue, qui a U'", 06 de circonftrence ; une ej)aisse coucbe de graisse, semblable a celle qu'on trouve a la queue des moutons du Cap, lui donne cette dimension anormale cliez les Lemn rides. Le poil dn corps, ainsi que de la queue, est assez court. Les indigenes conuaisseiit cet animal sous le nom de k^li-be-houi." Den eigenthumlicheu Fettschwauz laud iier gleicLie Autor bci zvmi anderu im gleichen Jahre beschriebenen Lemuriden von Madagascar, " Chirogalus gliroides " Grand, uud ^^ Chirogalus adipiciimlatiia'^ Grand, (xxxi.). Derselbe wies in Ak-x Folge uach (xlv.), dass die Fettablageruug im Scliwanz und andern Korijertheilen im Zusammenbang steht mit eincr Art AVinterschlaf, den diese Thiere wiihrend der trockenen Jahreszeit halten. Der Genusname Opolemur wurde vou Gray, l.s7'2, in seiner Ubcrsicht der iewM/vV/t'w-Gattungcn eingefubrt (xxxvii., p. 349) : '■'■Opolemur. Tail thick, tapering towards the end, and covered with ratlier longer hair at tip." In derselben Abhaudlung figuriert die neue Gattung in Tribe 3, Cheiroqalcind, mit der Species Opolemur milii ; die Beschreibuug, begleitet von einer colorierten Tafel und Abbildnng des Schadels, von oben, von der Seite uud von uuten,* ist nach eiuem Paare (Br. Mus., No. 72. 8. 19. 8) und dem Schiidel des einen (Bi-. Mus., No. 1579 a) gegeben. Fundort, " Moroudava," an der Westkiiste gelegen ; erhalteu vom Handler Frank, ■' who probably had them from the Leydeu Museum." Als Synonym wird Cheirogaleus milii Geoffr. angegeben, ein bereits von Sclilegel berichtigter Irrthum. Die zahlreichen Exemplare des Leydener Museums stammen ebenfalls von " Mouroundava " (Iv., p. 325). Schlegel charakterisiert das Thier wie folgt : " Eu general semblable au Cheir. milii ; mais a queue uu pen plus conrte, d'nne taille moins forte, enfin au pelage en dessons et ii la face interne des qnatre membres blanchatre, snr les autres i)arties d'un gris tirant qucli[n('fbis au roussiitre, avec la poiute des poils d'un Mane argent6. Queue dans tons nos individus tues au mois d'aoftt, grosse et depi-imee, par suite d'un depot de graisse. Longueur totale des adultes environ de 15 ponces, dont la queue occupe la moiti^," n. s. w. Obwobl Gray das Thier mit Chirogale milii Geoffr. zusaminenwirft, habe ich den von ihm gewiihkcn Gattuugsnamen beibehalten, da genanuter Autor in der Charakterisieruug und Beschreibuug desselben von dem wirklicheu Ch. milii ganzlich absieht. Uber die Berechtignng des Gattnngsuanu'us Opolemur fiir die * Augcblich in naturlicher Grosse, die AbbiUiung ist aber za gros.s ausgefnUeii, namentlicli in der i'rofilansicht. ( 19 ) gegenwiirtige nnd eine nabestehcndc Art habe ich mich weiter olicn ansgesprochen, so dass deiQ dort Gesagten.liier iinr Wuuiges beiziiftigen ist. Die Kopfform von Opolcmxr ist gauz eigeuartig, wio scboii (irandidicr Ijei seinem " Clnrcxjalus srimatii.'^ h(u-vorgehoben hat; zum Verstiinduiss derselben muss der Schiidel zu Uatlu' gezogeu werden. Derselbe ist, mit dem Sclijidel von Chirogale nnd Microcebus vcrglicbcn, niedrig und flach ; nnd obschon die Jochbogen nicht gespreizter sind als bei Chirogale, erscheint der Kopf von Opolcmur sogar im Vergleich mit ersterem nicht nur platt-, sondern anch sehr breitgedrilckt. Die von Gra}' betoute Form des Facialschadels * erscheint znm Theil chidnrch hcrvcii-gebracbt, dass der Ganmentheil der Maxilhxren nnil in Folge (lessen selbver- staudlieh auch die Zahnreihen wenig naeh voro konvergieren ; znm Theil ist sie anch Folge der starken Verliingerung der Nasalia nach voni, wodurch in der Obera.nsicht des Schadels von OpolemKr die sich, so gat wie bei Cliiroyfilc nnd Microceiiis, nach vorn znspitzenden Praemaxillaren verdeekt werden. In der Hanptsache aber bernht die erwabutc Form anf einer individnellen Eigenthiim- lichkeit des von Gray beschriebenen und abgebildeten Schildels, der von einem alten nnd kraftigen Individunm stanimt, und ist demnaeh keiiieswegs bosonders charak- teristisch fur die Gattung Opolcmiir. In Folge niimlich der grossen Answeituno- des Jochbogens an dem in Frage stehenden ScliJidel von 0. samati tritt ersterer bei diesem (in der Ansicht von oben) in einem spitzeren Wiukel an die Maxilhi, als dies an den von Gray znm Vergleich herangezogenen Schadelii von Arfen der Gattungen Chiroyale und Microcehus der Fall ist. Wenn man indessen eine grOssere Serie von Schiideln iiberblickt, so ergiebt sich einerseits, dass bei kraftio-en und alten, hauptsachlich mannlichen Individueu v!ne. ile.i Maiitmifkren : Primntex. Paris, I.Sll. p. 12, PI. VII.). 1843. C/ieirogaleiix tijitirtu. J. E. Gr,ay (List (if tin; Specimeiin ., 1843, p. 17). 1851. Cheirutjaleus milii. Is. Geoffroy Saint-Hilaire (Catalogue ties Primates, 1851. p. 77). 1854. Cheirot/aleux milii. Gervais (///*(. Xat. tlea .\/ammifires. P.aris, 1854, p. 171). 1863. Cheirvgaleus milii. J. E. Gray {Proc: Zool. Sor. Lomlnn, 18113, p. 142). 18(53. Cheirogaleus tgpicus. J. E. Gray {Proc Zool. Sue. London, 1863, p. 142). ( 22 ) 1864. Miaocelnii li/piaK. Mivart (Proc. Zovl. Soc. Loudon, 18)U, p. 041). I8f>4. Cheiriigaleus milii. Mivart (Piot: Zool. Soc. London, 1S(i4, p. (U2). 18li7. Cheiroguleus milli. Mivart (/'i-w. Zool. Soc. London, 18fi7, p. 971). 1868. ChiroguluH adipkaitdalus. Grandidier {Conij>l. rend. Ac. dps Science-i, 14 dfo., 18(i8, and Ann. Sc Nat. 5, X., 1868, p. 378). te-ste A. Milne Edwards. 1870. C'lteirogalena tyj/icm. J. E. Gray {Cululoi/ue .Uonheys, Lemurs, etc., in the OdI. of the Brit. Mus., London, 1870, p. 78, nee Appendix, p. 133). 1872. Ojwlemur milii. J. E. Gray {Prvc. Zool. Soc. Lcoulon, 1872, pp. 853-4). Pro parte. 1876. Clieirogaleiu milii. SchlcgAiMonograiihie des Sinyn, 'Le\de, l«7fi, p. 324). Pro parte. 1887. Chirogaleus milii. Schlosser (We Affen, Lemuren, etc., i., Wien, 1887, p. 40). Exemplare des Britischcn Museums : — 1. No. 37. 9. 26. 7T. Trockener Balg eines nicbt vOlli": ausgewacliseneu ludividnums (mittlcre Milclipraemolareu nocli in situ). )iir nf Jlrmkn/s, Lrmiirs, etc., 187il. App , p. 133). 1872. Cliiiiryaleiis lypicus. J. E. Gray [Pmc. Znul. Soc. Lniidon, 1872, p- Sii'i). Pro parte; PI. LXXI., pro parte ; fig. 3, p. 8.56. Wahrend Opolemar ^itmati von Gray Op. milti gfuanut winl. cr (li'Dscllx'ii also fiiv ideutisch halt uiit Et. Geoffroy's Cliriroyaleus milii, vereiiiigt er (xx.wi., xx.wii.) mit " Gh.eirogdli-iis ti/piciis" Smith, zwei Exemplare, "adult and younger," von Vohima (Nordostkuste), die durch Orossley an das Briti.scbe Museum kameu (No. TO. 5. 5. 25 uud 20 ; dazu gehorige Scbadel, No. 1542 u mid h). Beide Thiere siud abgebildet auf der kolorierteu Taf. LXXI. (xxxvii.) ; der Scliadel des jiingeni in tig. 2, p. 855 (xxxvii.) ; der des altera tig. 3, p. 850 (ib.). Wie schon aus einer antiuerksameu Botrachtuug der Figur 2 hervorgeht, iiat das jiingere Individuum mit dev iins lieschiiftigenden Gruppe absolnt uichts zu sehatien ; es gehort zur Gattnng Lejih/oleiinir, sodass wir uus bier nicht weiter mit demselben zu befasseu haben. Das zweite Exem{)lar (No. 70. 5. 6. 25), ist nahezu erwachsen : beide mittlern Milchpraemolaren (d 2) des Unterkiefers und der rechte des Ober- kiefers sind noch iu situ, wahrend der eutsprecheude Praemolar (p 2) des liukeu Oberkiefers noch uicht vollstandig ans dem Kiefer getreteu ist. Die Schadelform mid der Ban der Molaren lassen in diesem Falle sofort erkenuen, dass wir eiuen Chirogale vor uus habeu : immerhiii fiiiden sich so erhebliche Abweichungen von Ch. milii, auch in den ausseru (,'harakteren, dass ich mieh veranlasst selie, das Exemjilar Grosslcy's miter eiiiem neuen Namen zu besubreiben. In der Farbung des Balges fiiidet sich kein neuneuswerther Uuterscbied von ('It. milii ; die der Oberseite ist hellbraunlicbgrau, beinahe rothlicbgiau, die Oberseite des Scbwanzes dunkler. Die Spitzeu der Haare sind silberscbiiumerud, aber iu goringerm Grade als bei jeuem. Der Zwischeuraum zwiscben den Augeu ist uicht heller gefarbt als die Oberseite des Kopfes und der Riioken ; dagogen findet sich au deu Halsseiteu der gleiche weissliche Streifen wie bei ('li. milii. Die Unterseito ist grauweiss. Das Fell siebt nnd fiiblt sicb weuiger wollig au als bei letztgenauuter Art, es ware eber seideubaarig zu neuuen ; namentlich I'eblt ihm auch die charak- teristiscbe wellige Beschaffeubeit, die Fr. Cuvier a. a. 0. mit dem Ausdruck gauj'ri- bezeicbuet. Wabreud die Ohren vou Ch. milii membranos und mit uur spiirlicheu Haareu besetzt sind, ist bei Ch. mdanoti.^ die Inueuseite und obere Halfte der abgerundeten ziemlich grossen Uhren dicbt mit brauuscbwarzen Haaren bedeckt, welcbe Farbung gegen die Basis der Aussenseite in die des Pelzes iibergebt ; bei Ch. milii sind die Ohren eitormig uud langer (bober) als bei der ueneu Art, bei welcber sie mebr in borizoutalcr Hicbtung ausgedebut sind. Ebenfalls von braun- scbwarzer Farbung siud die Haare, die riugfOrmig die Orbitae umsiiumeu und auch bier dicbter steben als bei Ch. milii. Von dem montierten Balge von Ch. meluuotiis konnen nur anniibernde Maasse gegeben werden : die Kcirperlange betriigt uiigefiibr 20 Centimeter, die des Schwauzes uugefiibr 22 Centim. Der Schddel von Ch. melanotis zeigt gleichfalls einige Besonderlieiten. \\'ie erwiihnt, ist das Thier nicht vollig ausgewacbsen, obwohl es von Gray als solciies bezeichnet wird ; wir babeu deu Scbiidel daher in erster Linie mit dem des Typus von " t7«. tt/zjicus" z,n vergleicben, der im gleichen Alter stebt, da seine mittleru Milchpraemolaren noch nicht gewecbselt siud. Den Dimensionen des ludividuums (26 ) entsprecheml ist ilcr Schadel von Chirog. melanotis vor AIlciii kluiiiei- : lunu'V weniger breit, schhinker, zierliclier ; dor Facialtbeil etwas mclir verlitiigort niul iiach vorn niolir zngcsjiit/.t ; die Xasenbeine voni niul hiiiteii breiter ; die ]\laxill()iiiisal- sntur besclireibt in Folge dessen eiueii nach einwiirts kimvexeren Bngen als bei Ck. milii. Die Frontalia, in der Mittellinie bei let/.terer Art kiirzer als bei alien iibrigcu Gliedern der Grappa, siud bei CA. melanotis relativ langer nnd vorne breiter, ihre Orbitalriiiider weniger anfgeworf'en. Die Orbitae und Jochbogen treten weniger nac'li aiissen vor, die Proeessi postorbitales senken sicli dalier audi rasclier nacli abwiirts, was namentlich in der Ansicht von hintcn dentlich ist. Die liiutere Um- randnng des knoelievnen Ganmens springt mit spitzereiu Winkel naeli vorne vor ; die Foramina ])alatina j)Ostcriora sind so gut vorlianden wie bei Cli. milii, obwohl sie ill der Unteransielit dor (iray'sebeii Figur niclit dargestellt sind. Die Bullae osseae sind rundlicher nnd sainmt den Meatus auditor, extern, sowie dem Ansatz des Proc. malaris Squamosi mebr nacli vorn geriickt, sodass die Iiiiifer dcu erwahnten Tbeilen gelegene Scbadelpartie bei Cli. melanotis absolut langer ist. Die Unterkieferliiilften sind weniger gespreizt als bei Ch. milii, was selbverstiindlicb mit der versehiedenen Breite der beiderseitigen Schadel znsammcnliangt ; sogar das jungere Individuum von Ch. milii (No. 82. 6. 3. 4), dessen ScLiidcl kiirzer ist als der von Cli. melanotis, zeigt bereits einen gespreiztereu Unterkicfer. Der horizontale Unterkielerast letz- terer Art ist niedriger. In Bezng auf das Gcbiss von Ch. melanotis ist, abgesclion von dm gcrijigeru Dimensionen siimmtliclier Zahne, hervorzuheben, dass ji 1 sup. sicli weniger weit nach innen erstreckt, indem sein Inuenhocker viel scUwaeher eutwiclcelt ist als bei Ch. milii. Das hintere Basalhockerclien der obern nnd untern Canineu ist starker bei Ch. tiielanotis ausgebildet. Der dritte untere Molar (m 3) zeigt bei letzterem einen dentlich ausgebildeten SchlusshOcker (Talon) nuJ erscheint daber mebr in die Lange ausgezogen. Eine von Grandidier (xxxii.) als Ghirogalus crosslei/i besclirieliene nene Art bat nacb der sebr knrzen weiter unten wiedergegebenen Bescbreibuug einige Abiilicbkeit mit Ch. melanotis, indem beide Tliiere in der Farbung des Balges sowie in der dnnkeln Bebaarung der Ohren iibereinzustiramen scheinen. Dagcgen ist Grandidiers nene Art erbeblicb kleiner nnd durch die Kiirze des Scbwanzcs anflallig ; die " tete (5norme et arrondie" von Ch. ensslei/i bildet ziendicb das Gegcnstiick zu Ch. melanotis ; ntid endlicb stimmen aiich die kleineu Ohren des ersteren nicht mit letzterem. ANHA^Ti. lit. "Chirogaleus trichotis " Giiniher. 1875. Cliiroticileux tricholis. (iuiither {Pi-nc. Zool. Soc. London, 1875, pp. 78, 7'.l, PI. XV. [color. Tafel], fig,s. 1 and 2, p. 7',l [Hand und Fuss, vergr.]). Der Typus und zugleioh das einzige bekannte Exemiijar {S) ist im ]5rit. Museum : No. T;"). ]. 29. 2, ein trockcner Balg, dessen Scliiidel erst kUrzlicb beraus- geuominen wurdc Letzterer ist in der Gegcnd des Hioterbauptsloclies beschadigt, sodass verseiiiedene Maasse uicbt abgenommcn werden koiiiuMi. Von A. ('rossloy anf seiner Reise von Tamatave nacb Mouroundava gt'sanunrlt, obne genauere Aagabe der Localitiit (Tamatave liegt an der Nordost-, MoumuiKhiva an der Siidwestkiiste I). ( 27 ) Die aussern Charaktere sind von Giinther ano-egeben worden. Die Nilgel der librigen hier beliandelten Arten sind iu der Regel elienso scliarf ziigcspitzt wie Giinther sie bei " CA. trichotis " beschreibt und abbildet ; nur bei Opolemur scheinen sie stumpier, das l^onnte aber anch individnell sein. Obwiihl . Liinge der obern Zalinreihe 42, S5 43 43.2 41,8 41,7 3S,5 Hi. Liinge der drei obern Molaren IS, (J 20,4 20.6 20,2 20.8 18.1 17. Liinge der drei obern Pracmoiaren IS,.-) 14.8 14,4 14.9 11,6 1-1,2 18. Liinge der nntern Zabnreiiie 33,7 37 3.-),3 34,2 19. Liinge der drei untem Molaren . 20,2 22.2 21,6 19,2 20. Liinge *'er drei untem Praemolaren . 1.5,fi \h,9 13,7 — 13,5 ( 31 ) RUCKBLICK UND AUSBLICKE. Neben sj'stematischen Zwecken wurden im VerUuif dieser Arbeit auch synthe- tische Gesichtspnnkte im Auge beUalteu. Letztere solloii im Folgeuden nocli einmal im Zusammenhang besprochen und besonders betont werdeo, wobei uns jedoch wegen des eiigen Rahmens der bebaudclten Formeu uotbweudige Sclirankeu auierlegt siiid, obwol wir mis eiiiige weitere Ansblicke nicbt versagen koniien. Die nahe Znsammeagehorigkcit mi«erer kleiuen Lemiiridengnippe mit dem afrikauischeii Genus Gulago bat ibreii Ausdnick diircb Versetziing beider in erne Uiiterfamilie, die der Galaginap, gefiuideu. Als Ausgaugspuukt fiir das Folgende mid zum bessevii Verstiiiidniss desselben wird es darnui am Pkitz seiii, wenigsteiis das Gebiss imd den Sfhiidel von G((lago mit unsern malagassischen Furmen in Klirze vergleichend zu besprecben. Was das Gebiss der im Vorbergebenden betrachteten Arten betrifFt, so stellt Cliirogale im Ban der Molaren zweifeilos eine Eiidform in dieser Reihe dar, wiihrend Microcebas minor seinen Platz am Anfang der kleineu Reihe einnimmt. Bei jenem fanden wir eine erbebliche Riickbildung in der Form sowobl als in der Zabl der den Siingetbiermolar constituirenden Hiiekor, wabreud sich dieselben bei diesem nocb ziemlicb selbstandig erhalten haben. Die Mittelglieder sind in iustrnctiver Weise, eiuerseits dnrcb verscbiedene Arten von Micrixvbus, andererseits, gegen Gkirogale bin, diircb Opolemur gegeben. Galago gebt weiter iiber Microcebus binaus. Als ein auszeicbneuder Character (Reductionstabelle : Basallange = 100.) Microcebus Microcebus Microcebus Microcebus Opolemur Opolemur Chirogale Cl.irngale Chiro^pile minor. minor. minor. myoxiiius. thomasi. samati. meIano:is. iiiiiii. milii. s $ s. P 3 Br. M. Br. M. Br. M. Triug I Br. M. Br. M. Br. M. Br. M. Br. M. 55.12.24.49. 91.11.30.7. 92.11.6.2. Museum. 91 11.30.4. 72,8.19.8. 70.5.5.25. .72..S.19.11. 85.10.8.1. 101) 100 100 mo 100 lOO 100 100 loo 1. 121 ii9,r. 121,6 12,5,2 117,9 117,3 113.9 112.6 2. 3G.S 35 34,1 37 36.3 38.3 40,9 39,2 38 3. 4G 4H.4 45,8 .52,6 41,8 40,5 38,6 36,7 36 4. 3S 39,3 36,6 40,7 33,7 32,1 — 35,5 37,(; 5. 12 9,e 12,8 8,5 13,2 14 _ 11,8 9.G 6. 25,2 29,G 25.6 26,7 2S,;i 27,0 29.5 2^*, 6 2S' 7. — 15 14.7 )4,8 16,6 15,4 13,1; 16,3 17.G 8. 7S4 76,8 79,5 80.4 76,8 75,4 71 73,5 76,6 !1. i;4 58,6 65,2 G5.5 55,3 58,7 — 55,1 54.6 10. Gl,8 58,2 63.4 6G,3 53,9 58,7 — 54,7 56 11. 48 45,7 42,1 48,1 32,9 34,1 37.5 30,6 31,4 12. 12 12,5 13,2 15,5 15,8 16,2 19,3 1G,3 17,2 13. ia.2 18,9 19,4 23 21,7 23,7 20,9 23.5 24.8 14. 40 40 38.1 41,5 40,3 41,9 42,3 42,8 45,2 15. 1S.8 17.9 17,6 19.3 18,95 19 20,4 18,4 21,8 16. 14 15 11 14,8 14,0 15,9 15,4 16,3 16,8 17. 3li,S 3G,4 33,7 37 35 3G.3 36,4 36,3 39 18. 20 20,7 20,15 21,5 21,1 19,6 21,6 20,4 22 19. 16 16,3 13,5 15,9 14,2 16,8 14.8 17 20. ( 32 ) (ler afrikanisrhen Gattnng wird die molarahnlicbe romplikation des hintorn oborn Praomolars liezeichnet ; cs ist dies nnr oiii, mid zwav das am meisten in die Augeu fallende Glied einer ganzen Reihe in die gleiche Kategorie gehoriger Merkmalc der Backziilmc von Galago, welclio wir an einem vou der Usnr nocli versclionten Gebiss des Gahigo nenogalennis niUier imtersucheii wolleii. Die Backziihne von Gnloqo habeu den allgenieineu Chanietpr grossererKWiftigkeit vor denen der malagassiscben Arten vorans ; ihre sammtlicben Hiicker sind spitzer und schiirfer als selbst bei Miri-ocebns minor. Die oberen Molaren haben einen kleinen.dem Cingnhini aufsitzeuden Vordei-aiissenlioc.ker ; derselbe ist etwas starker ausgebildct an p 1, welclier Zahn bekanntlidi bei Gnhiijo Molargestait annimmt. Ferner besitzen die obern Molaren von Galago einen Vorderzwischenliocker, den icb, sammt deni vorigen, bei sammtlicben V^ertretern iinserer malagassiscben Grnj)pe vermisse. Der Hinterrand der t)bern Molaren zeigt in seiner Mitte sine tiefe Einbnchtnng nach voru, witlirend die Hinterseiteder Molari'ii vou Ghirngale kauni, und die vou Ojjo/emur und MicrocchuK nnr wenig eiugebuclitet ist. Dies hiingt mit dem verschiedenen Verbalten des Cingnlnm an der Hinterseiteder Molaren zusammeu. Bei den malagassiscben Formen ransanmt das Ciugulum den ganzeu Hinterrand, um dann bei Microi-i'hus innen zn dem Hiuterinueubocker anzuschwelleu. Bei Galaqo ist die Hiuterseite nicbt von einem koutiuuierlicb vevlaufcudcn Ciugulum umsaumt ; von der Hinteraussenecke ausgebeud begiuut dasselbe iu scliriiger Ricbtung uacli innen zu ziehea, vereinigt sicb aber sehr rascb mit eiuer iiim vdui Vorderiunenlibcker entgegenko'nmcnden Leiste (welcbe letztere bei }ncrofi://us iu Verbiudung stelit mit dem binteru Anssenhocker, wiibreud dieser bei Galago vou der erwiihnteu Leiste umgangeu wird). Die Inueuhalfte des Hinterrandes ist von eiuem baucbig nach hinten vorspriugenden Cingulnm eingeuommen, das aber keine Verbiudung mit dem znvor erwiibuten iinssern eiugebt, souderu unabhiingig vou demselben nugcfiihr iu der Mitte des Hinterrandes eudet, sodass dadurch die starke, Ubrigeus von vorue uacb hinten (von p I — m 3) an Tiefe abuelimcude Eiid)uciitnug des Hinterrandes zu Stande kommt. Der Hinteriunenhoi^ker ist kraftiger ausgebildet als bei Microcehus ; und die luueuseite des Vorderinuenbockers eutbohrt des Ciugulum bei Galago. P 2 sup. von letzterem besitzt einen starkeru luuenboeker als irgeud eiu Microcehus. Die Uutersuchnug des Uuterkiefergebisses vou Galago liet'ert glciclie Rosnltate ; dasselbe zeigt, Microcehus gegeniiber, grossere Komplication der Molaren und des hintereu Praemolars (p 1). Letzterer besitzt vier deutlich eutwiokelte Hocker und unterscbeidet sicb vou den Molaren lediglicb durcli Verschraiileruug seiner vordern Partie, die spitz uach voru vorspriugt. An den Blolareu ist vor Allem das vordere Hockerpaar dem hintern gleichwerthiger an Laugsausdehuuug ; sammtliche Hocker siud selbstiiudiger nls selbst bei Microcehus minor, nud uameutlicb auch die iunereu kraftiger eutwickelt. M :5 besitzt einen sehr starkeu Schlussbucker, der ubrigeus ebeuialls an iutacteu vordern Molaren uacbweisliar ist, allerdings etwas rndimeutar und dem binteru luuenboeker angescbmiegt. Das Gemeiusame im Baujdan der Backzaline vou Galagn, den malagassisclicu Formen gegeuuber, ist denuiach eine uocli grossere Komi)licatiou der Molaren nud binteru Praemolaren als bei Microcehus ; es siud generellere Formen. Die (iriiude fiir die Bercchtigrmg, eine derartig kompliciertere Molarform als den primitiveren Znstaud, die einfacberc als eiue Specialisieruug zn betrachten, babe icb an eiuem andern Orte eutwickelt.* In nnserem besonderen Falle werdeu, deuke idi, se'bst • L. 8. c. ( 33 ) (lie Vertreter der Tritaberculartheorie Bedenken tragen, die C'/t/roi/ale-molaren als eiiie primitive Form zu lietnw^liton, soadevn die Riickbilduug derselbMAREST, a. G., Mammahgie, ou Description des Especes de Mamnii/eres. Prem. partie. Paris, 1820, p. 10.3. (.Encyclnpblie Melhodique.) 1829-30. Fischer, J. B., Hijnopsis Mammulium. Stuttgart, 1829. Addenda, 1830. Fischer, Gottiiei.f, Anutomie der Maki taid der ihnen rerirandten Tliiere- Erster Band enthalt die Naturgeschichte und den Knochenbau der Maki, mit xxiv Kupfertafeln und zwci Vignetten. Frankfurt a/M., 1804. V. 1765. VI. 17(i.5. VII. 1776. VIII. 1789. IX. 1821. X. 18.33. XI. 1765. XU. 1820. XIII. 1829-31 XIV. 1804. * " But one retrogressive line in this respect is known, viz., that of the order Amhlypodu, where the brain has become relatively smaller with the pass^eof time." E. D. Cope, 1. s. c American Xaturalut, April 1885, p. 351. Vgl. auch. ib. p. 55, t Vergl. Kollikcr, JCntwicklungsgcHchwlite (Ics Mtnachen nnd der hoheren T/iirrr. 2. Aufl., 1879, p. 659, fig. 316 (p. 515). J Jtmrnal Anat. Phi/s., xxiv. London and Edinburgh, 18U0, ])p. x, xi. Prof. Howes, der mich auf die Notiz von Beer aufmerksam gemacht hat, verdanko ich auch den Hinweis auf ein in sc-iiicm Namon von Beddard (Proc. Zmd. Soc. London., 1892, p. 612, fig. 7) bcschriebcne.s Kaninchcngebim, dc.ss.;ii Obci'fiiiche von einem Furchennetz iiberzogcn ist. Demselben diirfte eher die Bedeutung eines mcmorativeu Tjpus zukonimen als die eines prophetischen, wie Bedilard anzunehmeu gencigt seheint ("if the fuiTows are an accidental expression of the possibilities of modification in the brain-surface, it is noteworthy that the Rabbit departs very widely from the Simplicidcntati ") da die Nager kaum — Du|ilieidentati so wenig als Simplicidcntati — zu einer progressiven Differenzierung in dieser Richtung berufcn sind. ( 37 ) XV. XVI. XVII. XIX. I812. XX. 181-2. XXI. 1821. XXII. 18-28. XXIII. 1850. Ii'ilU. VixcoVRT, riistu/re de la ;;mn(lc tdii ^^ll/hlf|llscltl■, composec par le SlEUii I)E Fr..\couUT, Directeur rJc'ne'ral de la Compaguie Francoise de rOrieiit, et Commandant pour sa Majeste dans la dite Lsle et es Isles adjaceutes. Avec une Relation de ce qui s'est passe' es anne'es 1055-6 et li)57, non encor veue par la premiere Impression. Paris, 1 6l'i 1 (chap, xxxviii., " Des Animaux terrestres et des Insectes," pp. 151-9). Die erste Auflage ist von 1IJ58. 1891. Fldwek, W. H., and Lydekkek, Rich., An Introduction to the Stud;/ nf Mammals, Liriiiij and Extinct. London, 1891, pp. C89-90. 1795. GeoI'-froy Saint-Hil.\ike,Etienne, Observations sur une pftite esjiece de Maki {Lemur Linn.) ; par le C. Geiieeroy, du Musi5um d'Histoire Naturelle, Paris. Flor&l, Prairial, Messidor et Thermidur, an 3. {liidl. des Sciences, par la Soclete Philomatique d' Paris, tome i. Paris : De juill. 1791 ii Ventose, an 7.) XVIII. 179G. Geoffkoy S.\INT-HlI..iIItE, Etienne, Mi-moire sur les liiqiimrts Natnrels tics Maids, Letaur, L., et Description d'unc csjjice nouxvlle de Manunifere, par le citoyen Geoefroy, Prof, de Zoologie au Museum d'Hisloire Naturelle. [Magasin Encyclopcdiiiae, ou Journal des Sciences, des Lettres ct des ArtSy rtSdige par A. L. Millin, t. i. Paris, 179(3, p. 48.) Geoffroy S.\int-Hii..iU!E, Etienne, "Tableau des Quadrumane?" {Snite). {Ann. du Mus. d'lJist. Nat., t. xix. Paris, 1812, p. W\.) Geoffroy S-VINT-Hil.vike, Etienne. " Note sur trois dessius de Commer(,ori, reprusentant des Quadrumanes d'un genre inconnu." {Annales du Mus. d'Bist. Nat., t. xix. Paris, 1812, pp. 171-5, PI. X.) Geoffroy Saint-Hil.\ike et Fu. Cuvier, [Tistoirc Naturelle des Mammifires, 1"= ed. Paris, fol., 1821-42 (t. ii., Livr. xxxii., Oct. 1821). Geoffroy' Saint-Hii.aire, Etienne. Onus de I'Histoire Naturelle des Mammifires. Paris, 1829 (11' le^on. juin 1828). 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Grandidier, Alf., "Mammiferes et Oiseaux nouvcaux decouverts a Jlada- gascar." {Rev. et Mag. de Zoo/., xix., 1807, pp. 84-8.) XXIX. 1807. Gkaniiiiuer, Alf., "Notes sur les Mammiferes et les Oiseaux oUservfe h, Madagascar." (ff-i-. ,7 Mag. de Zool, xix., 1867, pp. 313-18, 353-00, 385-U2, 417-20.) XXX. 18G8. Grandidier, Alf., "Description d'une nouvelle espece de Cliirogale, de'- couverte sur la cote ouest de Madagascar." {Rer. et .Mag. de Zool., xx., 1868, p. 49.) XXXI. 1808. Grandidier, Alf., " Sur les Drcouvertes zoologiiiues faites ;\ Madagascar." {Comptes rend. Acad, des Sciences, 14 d. XL. 178 XLI. XLII 1891. 18.%. XUII. 1777 XLIT. 17^0. XLT. 1871. XLVI. 1873. XLvn. 1864. XLVUI. 18iJ7, XLIX. 1873. L. 1771. LI. 1781. Ln. 1799. LIII. 1852. LIV. 1844. LV. LVI. 1876. 1868. LVII. 1887, Gkat, J. E., Catttlogiie of Mtmhet/s, Lemurs, and Fruit-mtimj Bats in the Colleclion of lite British Museum. London, 1870, p. 78. Appeudix, p. 131 u. folgg. Gbay, J. E., "Notes on Propithecus, Indris, and other Lemurs (Lemurina) in the British Museum." (I'roc. Zoot. Sue. Lomlon, 1872, pp. 846-611). GuNTUER, A., "Notes on some Mammals from Sladagascar." (Pruc. Zuol. Soc. Loiidim, 1875, p. 78, PI. XV.). , Kerb, Eoiseut, The Animal Kingdom ; or, Zoological System of the celebrated Sir Cii.vHi.KS Linn.eus. Class I., " Mammalia " . . . being a translation of that part of the Si/st(ma Xaturae, as lately published, with great improvements, by PRdl'ESSOB GjIEI.IN, of Gottiiigeu ; together with numerous additions from more recent zoological writers, and illustrated with copper plates. London, 1792. LiNNif;, Cahoi.i rt Si/ntema Xalnrae, t. i. Kd. decima tcrtia cura Jo. Frid. Gmelin. Lipsiae, 1788, p. 44, No. 7. Lydekkeb, Rich. (s. Flower, xv.). Martin, " Notes of the Dissection of a Specimen of the small Nocturnal Lemur, Mierocebus murmus Geoffr., which lately died at the Society's Gardens" {Proc. Zool. Soc. London, iii., 1835, Sept. 8th, pp. 125-7.) Miller, John Fred.. Various Subjects of Xatural l/istory, wherein are delineated Birds, Animals, and many curious Plants, with the parts of fructification of each Plant, all of which are drawn and coloured from Nature, Fol. T.ib. xiii., London, 1785. (Datum der Beondigung. Das Werk wurde in Lieferungen publiciert : jcde Tafel triigt den Jalir- gang der Publication.) Miller, J. Fred., Cimelia rh;/sica. Figures of rare and curious (Quadrupeds, Birds . . . together with several of the most elegant Plants. Engraved and coloured from the subjects themselves by J. F. Miller. With descriptions by GEoRiiE Shaw. London, 1796, Tab. xiii., A. B., p. 25. Mn.NE EnwARD.% A., "L'ordre des Lcmuriens. " {Herue Scitntifique, 2 sept., 1871, pp. 221-7). Milne Edwards, A. (cf. .S7. Gtin-ye Mirart, .\lviii., p. 491.) MiVART, St. George-S, " Notes on the Crania and Dentition of the Lemuridae." (Proc. Zool. Soc. London, 1864, pp. 611-48.) MiVABT, St. Georges, " Additional Notes on the Osteology of the Lemuridae." (Proc. Zool. Soc. London, 1867, pp. 960- 7o.) MiVART, St. Georges, "On Li'pUemur and Cheirogaleus, and on the Zoological Rank of the Lemuroidea." {Proc. Zuol. Soc. London, 1873, pp. 484-510.) Pennant, Thomas, Synopsis of tjuudrujxds. Chester, 1771. Pennant, Thomas, Histori/ of Qiwdru/nds, vol. i. Loudon, 1781, p. 217. Pennant, Thomas, Allgemeine Uebersicht der rierfiissigen Thiere. Aus dem Englischen ubersetzt und mit Anmerkungen und Zusiitzen versehen von JoHANN Mattuaus Bechstein. Erster Band, Weimar 1799. (tjbers. nach d. dritten Ausgabe vom .J. 1793 : Th. P., History of Qn(ulruj>eds. The third edition. London, 1793.) Peters, Wilhelm C. H., A'atnrwisseitschaftlicke Ilcisc nach .Mossatnbiqne auf Befehl seiner MajeslUt des Kiinigs Friedrich Wilhelm IV. in den Jahren 1842 bis 1848 ausgefiihrt. Zoologie : I. Saugethiere. Berlin, 1852, pp. 13-20. Taf. IV., fig. 6-9. ScuiNZ, Heinr., Systematisches Veivichniss aller bis jetzt bekannlen SUugethiere, I. Solothurn, 1844. SiHLEGEL, H., Monographic des Singes. Leide, 1876, pp. 315-27. Sculegel, H., et Pollen, Francois P. L., liecherchet sur la Faune de Madagascar et de ses Depcndunces, d'ajires tes dccouvrtes de Francois P. L. Pollen et D. C. Van Dam. 2"" Partie, Mammifferes et Oiseaux, par H. StiiLEGEL et Francois P. L. Pollen. Leyde, 1868, pp. 8-10, 12, 13 ; PI. v., VI., VII. Schlosser, Max, -Die Affeu, Lemuren, Cbiropteren, Insectivoren, Marsu- plalier, Creodonten und Carnivoren des europaeischeu Tertiaers, und deren Beziehungen zn' ihren debenden und fossilen aussereuropaeischen Ver- wandten." I.,Wien, 1887, p. 40. {Beilrage zur Palaeonfologie Oesterreich- Ungarns, Bd. vi.) NoVITATES-ZO0i;OGIC^.VoL.I.1894. PlII ^•skK* * f7%^ "^K ^-^v. ^•^•■a. Ji^n ^'mi ^8®iSS% J. -2- */ e>V^. //r^ ■>w, ^.v, .T^^ /^/ Ag >iaJ cX«//. •)**j '•**^ ■*>*> i> ^■/■?4 ^^ -^y//^ A ""/ ""i "^3 XM <^.<£/! ( 39 ) LVIII. 1796. Shaw, George (cf. Milker, xliii.). LIX. 1800. Shaw, Georce, General Znnlnfn/, or S)/«leiiiatii; yalunil Flistori/. With Plates. Vol. i. Part 1 : Mammalia. London, 1800. LX. 1879. Shaw, George A., " A few Notes upon four Species of Lemurs," specimens of which were brought alive to England in 1878. {Proc. Zonl. Soc. Loiuhm, 1879, pp. 132-36). LXI. 1833. Smith, A., " An Epitome of African Zoology ; or, A Concise Description of the Objects of the Animal Kingdom inhalnting Africa, its Islands and Seas." (South African Ijuarturlii Journal, vol. ii. , Cape Town, 1835, p. .511.) [Wurde zuer.st iu monatlichen Lieferungen publiciert : No. I., Part 1 (auf Seite 18 die Beschreibung CVie/jw/a/f it.s tijpieus enthaltend), im November 1833.] LXII. 1840. Wai;ner, Jhhaxn Andr., Die. Sdugthiere in AbhilJunr/en nacli eler Xatur, mil Besclireibunyen run D. JoH. Christ. Daniel von Schreber. Fortgesetzt von D. Johann Andre.\s Wagner. Supplementband I. Leipzig, 1840, pp. 273-8. LXIII. 1855. Wagner, Johann Andr., 76., Supplementband V. Leip/.ig, 1855, pp. 147-50, 153-56, 159-60. LXIV. 1838. Waterhocse, G. R., Catalogue of the Maminalia preferred in the .Uuscum of the Zoological Society of London. 2nd ed. London, 1838, p. 12, No. 89, 90. Ekklaki'ng der Tafeln. T,af. I. (J. Sinit del. and lith ) Fig. 1. Opoleinur thinnasi n. sp. Fig. 2. Microcebus minor (Gray). Beide Figuren in j der nat. Gr. Taf. IL (Gez. v. H. Gronvold.) Sjimmtliche Schiidelansichten in nat. Gr. — Gebisse circa dreimal vergr. Fig. 1 (/, b. Chirogale milii Et. Geoffr. J (Br. Mus., No. 37. 9. 26. 77). Schildel von oben und von der Seite. Fig. 2 n. b, c. Opolernur thomaai n. sp. 9 (Br. Mus., No. 91. 11. 30. 4). Schiidel von oben, von der Seite, von unten. Fig. 3 ) Zahnreihe (Molaren und hinterster Milchpraemolar) ^c : letzter oberer Molar der linken Seite. Fig. 10 <(. b. Chirogale iiwlunotis n. sp. (Brit. Mus., No. 1542a). Rechte obere (a) und untere ( 6) Zahnreihe (Molaren und hinterster Praemolar). Fig. 11 a, b. Opoltmur thunmsi n. sp. (Schiidel, fig. 2). Rechte obere (n) und untere (b) Zahnreihe (Molaren und hinterster Praemolar). Fig. 12 a. b. Miirocebus smitlii (Gray) (Schadel, fig. 3). Wie vor. Fig. 13 a, b. Microcebus sniithi (Gray) (Schiidel, fig. 4). Wie vor. Fig. 14 a, b. Microcebus minor (Gray) (Schiidel, fig. 5). Wie vor. Fig. 15 a, b. Microcebus minor (Gray) (Schiidel, fig. 7). Wie vor. ( 40 ) LEPUS NIGBONUGHALIS sp. not. By ERNST ILAETEET. Similis Lep. hi-asilientsi Liun., sed differt couspicna stria lata lininnescentc uigra al) occipite ad intra Lumeros vergente. THE fur is similar to that of other bares. Colour above brown, merging into pale asliy above the tail and on the thighs, irregularly marked with brownish black, the hairs being greyish white at base, brownish black at tip, and having a broad buffy white subterminal ring. Underfur woolly and of a pale brownish grey colour. Underside of the head, a narrow line round the nose, the whole breast and belly as well as the inside of the legs white, tinged witii buff on the fore-legs. Neck greyish buff below, ashy white on the sides ; from the beginning of the occijuit to between the shoulders extends a broad brownish black band, an inch wide at beginning, gradually becoming narrower. Length about 14 inches, tail about 1 inch; ears 2|, whitish at base, brownish in the middle, darker on the tip, and with a narrow white fringe all round. Iris brown. The single specimen which I brought home, a male, seems to be full grown, although the skull shows that it is a somewhat young individual. Unfortunately the skull is partly destroyed by the shot, and I have not a skull of Lepus brasiliensis to compare ; therefore comparative descriptions of the skulls of L. nigronuckalis and L. braHtliemis will be given later, when I hoj)e to have additional material. My type of X. nlgronuchalis is in the Tring Museum. 1 shot it ou the island of Aruba, on the north coast of Venezuela, where it is apparently not very rare, though by no means numerons. Probably the same hare inhabits the island of Cnraeao, where I saw it several times, but always at such unf'urtuuate moments that I was not able to shoot one. The Dutch residents on Aruba and Curasao call it a rabbit, but it does not burrow like rablnts. It lives in the scrub and among the rocks, resting during the daytime in its form, like the European hare. ON TUBTUROENA SHABPEI Salvad. AND 08M0TBEB0N EVEBETTI Hv. nov. By TJIE HON. WALTER ROTHSCHILD. (PI. III.) CiOUNT SALVADORI described Turturoeim skarjici very venturously from u ; head and neck only in the British Museum (Gat. B., .\xi. p. 329 [1893]). I now find among some birds collected by the late Emin Pasha a complete skin of this species, which confirms ('onnt Salvadori's opinion. I therefore have much pleasure in completing his description and giving a jjlate of the bird. IIOVITATES ZOOLOGIC^ V'oL I. 1894. Pl.III. ,i.r, i\f.. c.\. jii-n Mfr-.tem Hroa imp. TURTURCENA SHARPEI, Salvad. ( 41 ) Turturoena sharpei Salvad. cJinl. Foreheiul ash}' grey ; licad, liiinl-neck, and sides of the neck bright metallic green, with a violet gloss in some lights. Interscapnlary region white, as well as the tips of some of the green feathers of the hjwer hind-neck. Back and wing-coverts coppery-brown, with green and purple reflections on the edges of the feathers. Lower back, rnmp and upper tail-coverts deep blackish grey, with the same green and purj)le reflections on the edges of the feathers. Tail greyish black, with slight olive green reflections and a narrow slaty grey border. Wings blackish brown. Throat dark grey ; underside of neck and breast deep slaty grey, each feather with a broad greenish pui'ple border. Lower breast and abdomen deep vinaceous purj>le, fading into ashy grey towards the vent. Under tail-coverts and flanks dark slate-grey. Total length about 121 inches, wing (i-(i, tail damaged, tarsus 0-8, bill 0-66. Hub. Nguru, East Equatorial Africa, between Ugogo and Uuinmwesi, collected by the late Emin Paslia (Salvadori's tyjie, Mt. Elgon, .Jackson coll.). (To the synonymy must be added : Turturoena ddegorguei Hartl. [nee Deleg.] Ahh. nattiriv. Ver. Bremen, xii., p. :5~, 1801, in 4. Beitr. z. Orn. ostl. iirjuatorial. Land, und iistl. Ktistengeb. Afr.) Osmotreron everetti sp. nov. In the British Museum there are twenty-two specimens of Osmotreron axillaris from various localities in the Philippine Archipelago, while there was up to three months ago only one single bird from the Sulu Islands. It is not, therefore, suriH'ising that Count Salvadori did not recoguise the latter as being specifically distinct. Within the last three months, however, a number of specimens have reached this country from Mr. A. Everett, collected on the islands of Bongao and Sibutu, the southernruost islands of the Sulu group, of which I have in my collection two males and a female. In addition to these I have two specimens, S and j , from Sulu Island, collected by Mr. H. Guillemard, during the vo3-age of the Marchesa, in 1883, and I find that all the specimens from the Sulu archipelago present constant and easily recognised differences from the Philippine birds, and therefore describe it under the above name. Osmotreron everetti resembles 0. a.cillaris from the Philippines, but is alto- gether a larger bird ; the jmrplish chestnut mantle is bordered above by a very conspicuous interscapnlary band of lavender-grey, of the same colour as the crown ; this colour is of a lighter shade than in 0. axillaris, and the interscapnlary band is much less distinct and not so pure grey in the latter. In O. everetti the green of the neck and breast is a shade lighter and more tinged with yellow, the abdomen paler and more greyish along the middle. I have no female of true 0. axillaris to compare, but the female of O. everetti seems to be larger, and the mantle much darker olive. Total length of my 0. everetti about 1 1 inches. Wing 6-35 to 6-.5 ( j 0-4 to O'o), tail 3-6 to 3-65, bill 0-75, tarsus 09. " Iris greenish silvery " (A. Everett) ; " iris l)early-green, bill red at base, blue at tip, feet pale slate " (H. Guillemard). Total length of my 0. axillaris from Mindanao about 10 inches, wing o-ii to 6 inches, tail 3-4, bill 0-6.5, tarsus 0-8. " Iris light blue, bill at base reddish brown, feet light greenish-grey" (Dr. C. Platen). Habitat of 0. everetti : Sulu Archipelago, Sulu, Jlcimliun, Sibutu, and Bongao Islands ; of 0. axillaris : Pliilijipines, from Lu/.on to Mindanao (? and Basilan). ( 42 ) ON A DESERT FOEM OF TURTUR TURTUR (L.). By ERNST HARTEET. AJIONG a number of birdskins from Fao, on the Persian Gulf, recently sent to the Tring Musenm, I was surprised to find an extremely pale turtledove. It is distinguished from the English turtledove by a paler ashy crown, much paler and move sandy-colonred back and rump, lighter breast and abdomen, and especially by the very much paler colour of the cinnamon edges to the 8ca]iulars and wing- coverts. With only a number of English specimens of the turtledove to compare, I would have ventured to distinguish the Fao bird specifically, but after having com- pared it with the grand series in the British Museum, it became evident to me that I could only consider the Fao bird a paler subspecies. It seems that Eastern sjicci- meus of Turttir tiirtur arc paler as a rule. The specimens from Fao in the British Mnseum are entirely similar to the one in tlie Tring Museum, but the difi'erences are perhaps not so obvious as in the latter, because they are in a less good condition. The specimens from the Persian hill countries, from the Kerkhaud River, and from Shiraz, are paler than European T. turttir, and somewhat intermediate between T. turttir and the Fao bird. The skin from Turkestan (Prjevalski) is much like the Fao bird, and but a little more vivid in colour ; again, those from Yarkand are diiferent from the European bird, and brighter cinnamon on the back, scapulars, and upper wing-coverts. I name the Fao bird Turtur turtur arenicola subsp. nov., and I believe the birds from Yarkand might also be distinguished subspecifically. The dimensions of the type of Turtur turtur arenicola in tiie Tring Museum are as follows :— Total length about 11 in., wing (5-4o, tail 4"4, culiiicn 0-68, tarsxis 0'8. English turtledoves have the wing longer. ON A SPECIMEN OF CAPRIMULGUS EXIMIUS Temm By ERNST HAETERT. WHEN 1 wrote about this rare bird in I/jis, 1892, p. 2'U, and Cat. B., xvi., ]). .jO:}, I knew of three specimens only — two in the Frankfort Museum and one at Leyden. The Tring Musenm has since acquired a good sjiecimen, among some other birds of the private collection of the late Herr Schutt of Freiburg, collected by the African travellers Schimper and Baron von Miiller. The specimen is labelled " Xnbia." It is probably a younger /iiri/e, having large white sjiots, tinge(l with buif, to the lateral rectrices. The^outermost primary has a white patch on tlie inner web only, the second and third a white patch on both webs, the fourth a buff patch. Wing 7 in., tail 4-5, tarsus 0-8, cnlmen 0-5. There are no other specimens recorded, to my knowledge, but there are probably some more placed in Continental museums, and I should be very glad to receive notes about them. ( 43 ) ON A COLLECTION OF HUMMING-BIRDS FEOM ECUADOR AND MEXICO. By ERNST AND GL. HARTERT. (PI. IV.) IN the summer of 1893 the Triug Museum received the most heautiful collection of Humming-Birds that ever reached Europe. They were collected by Mr. 0. T. Baron, mostly in Ecuador, and partly in Mexico and California. The most remarkable character of this collection is their preservation, for they are all stuffed />w« the flesh in the most lifelike positions, as they were observed by the collector, who shot and stuffed them all himself. They surpass in beauty everything we have ever seen of Humming-birds. As will become obvious from onr remarks, the collection — besides its external beauty — contains some species of great scientific interest, and even unknown forms. The collection was accompanied by a number of nests and eggs, and by valuable notes of the collector — which, however, we sh(rald have liked more detailed and more complete, as Mr. Baron's experience must have unveiled to him many unrecorded facts of the life-history of the beauteous daylight-stars of the Andes. In our arrangement of the species represented in this collection we have followed the standard work of Mr. Osbert Salvin in the Catalogue, of Birds, vol. xvi., but we must cimfess that this is merely done for the sake of con- venience of our readers and ourselves, and that— without presuming to criticise Mr. Salvin's arrangement of this very difficult grou]) — we do not consider the divisions made according to the presence or absence of serrations on the sheath of the maxilla a very fortunate step, especially as between the sections with the serrate tomia and with the smooth tomia a great number of intermediate forms (Trochili iiUermeilii) had to be placed. I. FRO M E ( : U A D R. 1. Heliothrix auritus (Gm.). A male and a female from Zamora, on the east side of the Andes, shot on May Kith and in June. v;. Heliothrix barroti (Bourc). West of the Andes, on the Rio Pescado, near Naranjal; shot on February 18th. Also seen there in March and April. 3. Schistes geofiroyi (Bonrc. & Muls.). A tine group collected at Rio Negro Hacienda, on the Rio Pastassa, east of the Andes, in the month of August, when they were in good plumage. 4. Schistes albogiilaris (Jonkl. Two specimens with the white throat iu poor plumage, both marked " female," shot at Gualaquiza, Ecuador, at an elevation of 4000 feet. ( 44 ) o. Hemistephania ludoviciae rectirostris (Gould). Dory/era recti rost rig Gonld. Intr. Mo/t. Troc/t., p. 06 (Ecuador). Hemi- stephania rectirostris, Elliot, Syn. Troch., j). 81 ; Tacz. tf- Berl. P. Z. S., 1885, !>. 102 (Mapoto, Ecuador); Salvia, Cat. B , xvi., p. 39 (ls<92). Ten adult speoiraons from Zamora and IJio Pastassa, collected in July. They were in good plumage from May to September. There seems, indeed, to be nothing to distinguish the Ecuadorian form from the common H. ludocieiae from Colombia, except the longer bill. Were the ditfercnce constantly as big as given by Jlr. Salvin (/. c.) — i.e., 0-3 in., we should be ])repared to keep the two forms specifically distinct, but as the length is not always quite the same, and the difference often much smaller, as the measurements show, wc think these intermediate forms make it necessary to degrade the Ecuadorian bird to the rank of a subsjiecics. The ten Ecuadorian sj)ecimens in the Baron collection have the exposed culmi'U : 1-4: in., 1-45, 1-5, 1-48, 1-45, 1-45, 1-45, 1-4, 1-45, 1-4. Nine Colombian specimens before us (Bogota collections) have the exposed culmen: 1-28 in., 1-35, 1-2, 1-35, 1-25, Mil, 1-26, 1-23, 1-34. 0. Chlorostilbon prasinus (T.rss.). A small but beautiful series collected in May at Gnalaijuiza, Ecuador. T. Thalurania hjrpochlora Gould. Uio Pescado, near Naranjal, Ecuador. 8. Thalurania nigrofasciata (Gould). Zamora and Oualaipiiza, Ecuador. The Tring ]\Iuseum has received, in exchange, from ("ouut Bcrlejiscli a skin from Santa Cruz, Bolixna, labelled as Tiudtirania jelskii Tacz. It is closely allied to Th. nigrofa.fciata, but the abdomen is distinctly more violet and the green throat and upper breast are slightly tinged with bluish, instead of a more golden tinge in Th. niyrofatsciata. There is also, perliai)s, a small difference in size. (See Salvin, Cat. B., xvi., J). 84.) 9. Chalybura intermedia sji. nov. Diagn. : Chalybura supra vii-idis, gutture aureo-viridi, ahdomine caerulescente vel beryllino, cauda ckalybaea, nwndilndn ad basin carncu. Hah. Ecuador. Above shining green with a metallic gloss, darker on the liead and ui)per tail-coverts. Tail deep steel-liliie, without the slightest wash of bronzy green. Wings purplish black, wiug-eoverts like the back. Throat and upper breast shining golilen green, abdomen greenish blue, beryl-green, or a little more bluish (see Uitlgw., Xomend. Col., PI. X., fig. 14). All the featliers of the uuder parts very narrowly bordered with brownish grey, flanks washed with brownish grey. Under tail-coverts white. Upper niaudiblo black, under nwuidilile flesh-colour for about two-thirds of its length, tip blackish. This new species differs from Chalybura caeruleogastcr (Reich.) from Bogotil, Colombia, in the colour of the abdomen (which is of a rich deep blue in Ch. caeruleogastcr and in the light colour of the under mandible. Besides the white ( 45 ) niidcr tail-coverts, which liave the well-known fluffy character of the genns Chahj- hurri or Hyiiui-Djitilfi, seem to be a little shorter than in Gh. caendeoqa-'itcr and Ch. huffoni. It differs from Ch. Hrocliri/srn, with which it agrees ia the colour of the under mandible, in the deep steel-blue colour of the tail and the bluish abdomen. Total length about 4i inches. Dimensions of Chdbjhird intermedia. Wing. CULMEN. Tail. in. in. ID. 2-85 1 17 2-75 0-98 1-7 2-7 0-97 ir,s 2-75 1 1-7 2-7 M 1-7 28 105 1-8 2-7 098 1-7.0 2-75 0-95 1-77 Eight fine specimens, all alike, apparently all males, were shot in July, on the road from Guayaquil to Loja, between Pogio and Santa Rosa, in hot country on Bananas. The generic terms Hijpuroptila (Gould, Mon. TrocML, II., PL LXXXIX. and text) and Ghalybura (Reichenb., Aiifz. Colihri.'i, p. 10) were both introduced in the year 1854, and it is probably not jiossible to say which one was published earlier. However, the name of Chalylmra, has been in general use for nearly all of the s]iecies of the genus, and therefore it is preferalde not to alter it ; but see Salvin, Cat. B., xvi., p. 87. After the addition of this new species, the key to the species of the genus Chihihura, as given by Salvin, /. r., must be altered, or rather completed, as follows : — A. Mandible quite black ; under tail-coverts generally longer. a. Under surface green : Ch. buff'oni. h. Under surface blue : Ch. meruleog aster. A. Mandible flesh-colour at base ; under tail-coverts generally shorter. c. Under tail-coverts white. a}. Under surface entirely green : Ch. Krochr)/.%ea. a"-. Under surface not entirely green. «^ Throat and chest tinted with blue : Ch. isaurac. b^. Throat golden green, abdomen greenish blue: Ch. inter- media. (I. Under tail-coverts purple-black : Ch. melanorrhoa. I'l. Petasophora iolata (tonld. Mr. Baron found this well-known species all over the highlands of Ecuador, from Riobamba to Loja. They were in good plumage in March and April. Nests were found in April and May. One nest, containing two eggs, is a very thick-walled cup, built of moss, lichen, soft vegetable wool, and a few hairs ; inside lined with soft woolly seeds. ( 46 ) The two eggs measure ir, x 9 millimitrcs, and are white without gloss, like all known hummiug-binls' eggs. The nest measures ^ i-entimitres across outside, the cup 3i. The depth is not at all great, hut the bottom very thick. In the birds there is a very remarkable difVereuce in size between the sexes, the males being much larger, with the wing more than a centimetre longer, and the bill much longer and stouter. 11. Petasophora cyanotis (Bourc. & Muls.). Pogio, road from Lojn tn Saiit;i Riis;i,, Kcuailor ; July, good i)lumage. The female differs remarkably from the male, being smaller, with the wing much shorter, and having a strong, glossy, copjjery wash all over the iijiper jtarts. 12. Petasophora delphinae (Less.;. In good plumage in July near Zuniiir:i and I'ogio, Ecuador. 13. Pterophanes temmincki (Boiss.). A number collected on the summit close to Sigsig, near L'neuca, in llav and June, when they were in beantifnl plumage. 14. Diphlogaena iris ("Gould). Count Berlepsch (7i/.s-, l^^:, p. :,".i.j) distiuguished the Ecuadorian bird sub- specifieally under the name of D. ir/'s hurkleiji : but, as Mr. Salvin justly remarks {Cat. B., xvi., p. 122), the difl'erences stated there are not borne out by the series in the British Museum. Mr. Baron collected a fine series in good plumage between 8au Lucas and Loja, Ecuador, at elevations of 0000 feet. They were always seen in dark canons, generally over water and under overhanging rocks. Nest with eggs found not very high above water in the month of December. The nest is built entirely of soft greenish moss, lined insjde with the extremely soft rufous hairs of a kind of fern {Osmuiiila't). It is outside 2J inches high aud 2i inches thick, the cuj) 1 iucli deep and 1| broad. The two eggs measure 17 x 10 millimetres. Ki. Diphlogaena hesperus (jould. On the road from Naranjal to Cuenca, at elevations of 10,000 feet. In gmid j)lumage from October to December. Ki. Helianthea lutetiae (Delnttrc & Muls.). Seven line specimens m good plumage, shut in May between Loja aud Zamura, Ecuador, at 10,000 feet. Met with on both sides of the Andes, generally at high elevations between nooO and 12,oo0 feet. 17. Bourcieria fulgidigula ul(l. From the west side of the xVihIcs, iK'ar .Mullituni, Ecuador, shot in December at an elevation of 8000 feet. In beautiful plumage. Seen at elevations of from GOOO to 12,0011 feet. Is. Bourcieria torquata (Boiss.). Shot on tlu' Kio Pastassa, easi (if the Andes, in July, then being in Hue plumage. Not distinguishable from specimens fnmi Bogota, Colombia. ( 4: ) 10. Lampropygia wilsoni (Del. & Boarc). A flue series from Rio Pescadu, at elevations of from 50<( to 3UU0 feet. In good plumage from Jauuiiry to February. The difference in size between the males and females is most remarkable, the wing measuring 2'8 to 2'9 inches in the former, and only 2-4 fo 2-or) in the latter. 20. Lampropygia columbiana Elliot. Rio Negro Hacienda and Hio Pastassa, east of the Andes, at elevations of from 3500 to 4t)(J(;) feet. As in L. wilso?ii, the se.xes are very uneijual in size, the wing of the males measuring 2"95 to 3 inches, that of the females only 2-6 to 2' 7 (measured lo males and 7 females). 21. Cyanolesbia coelestis (Gould). (Salvin, Cat. B.. .wi., p. 139.) ("ollected on the west side of the Andes, on the road from Loja and Xaranjal to Cuenca, at elevations of from 2000 to (iOOO feet, mostly at 500(1 feet above the sea. In good plumage in A]iril. This species is closely allied to Ci/amhsbia gonjo (Reichb.), from Bogottl, but the longer bill, the much browner, somewhat bronzy colour of the underjiarts, and perhaps larger size in general, serve to distinguish the males, while in the females there is ajjparently always much white on the breast, which is not the case in the females of the Colombian C. gorgo. As these characters seem to be quite constant, there is no reason why they should not justify a specific separation of the Ecuadorian bird. 22. Cyanolesbia mocoa (Del. k Bourc). East from Banos, on the Rio Pastassa, east side of the Andes, at elevations of about 1000 feet. Evidently in good plumage about October. The glittering green tail distinguishes this species from C. coidestis, from the west side of the Andes of Ecuador, but it is closely allied to the greeu-tailed Colombian form, C. emmae Berl. {J./. 0., 1892, pp. 453 and 454), which, however, has no blue spot on the throat, and a longer bill. The females have less white on the underparts than those of C. coelestis, and agree in this respect with the females of C. gorgo. C. emmae Berl. might better be treated as a subspecies, as there seem to be specimens intermediate between C. gorgo and C. emmae. The following species and subspecies of the genus Cyanolesbia seem to be recognisable as far as our present knowledge goes (see Salvin, Cat. B., xvi., pp. 137 to 141 ; Berl., J./. 0., 1892, i)p. 452 to 454 ; Tacz., Orn. de Pcrou, i., p. 334). A. Outer rectrices green. a. Blue gular spot. a\ Under surface ])ale cinereous, feathers of gular spot white at liaso C. griseiventris (Peru). i'. Under surface dull metallic green, feathers of gular spot dark at base. a-. Tail longer, gular spot sap]ihirc-blue : C. mocoa (Ecuador). b-. Tail shorter, gular spot greenish blue : C. tiiocoa smarag- . Metallura tyrianthina quitensis (Gould). Met with east and west at diiferent altitudes, but chiefly at elevations of from 8000 to 12,000 feet. Gouhl (Iiitrod. Mon. Troch., p. 77) ami Heine (././'. ( )., IsOU, p. 210) declared emphatically tliat the Ecuadorian birds were quite dirt'erent from those from Bogota, Colombia, while Salvin {Cat. B., .\vi., p. 153) says they are similar. We have 15 specimens from Bogota and IT from Ecuador before us, and we must say that we cannot find any difference in colour, but that there certainly is a difFerence in size. Tiie wing of all the Ecuadorian birds is about O'l inch, or more, longer than that of the Bogota birds, and the bill is about 001 in. longer. The type of J/, tyria.rithina {Trochilus tyiiantkinus Lodd., P. Z. S., 1832, p. fi) came from Popayan. Before Popayan specimens are actually compared with others, it is, in our opinion, not quite settled wliether they belong to the form of iJogota or to that of Ecuador, because tlie ornis of Popayan seems partly to NoviTATEs ZooLOGiC/E. .Vol.1. 1894. ?L.N. 'J \ tl G K(r.ilen\a.T\3 tlcl hL lilK. Mmtom Broa . imp . l,2,